Für ein natürliches Erb- und Bodenrecht – Das Bauerntum ist die Grundlage der deutschen Nation

 

In den letzten Wochen häuften sich die Nachrichten um Milchpreise und Kritiken gegen den Preiskampf auf dem Markt, welcher die Reingewinne der Bauern in den Keller sinken lässt. Seit wenigen Tagen nun befinden sich Milchbäuerinnen direkt vor dem Berliner Bundeskanzleramt im Streik, viele hungern zudem. Pure Verzweifelung steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Trotz starker körperlicher Arbeit reicht der Gewinn zum Leben nicht mehr. Durch die Preissenkungen der Nahrungsmittelketten verdienen sie lediglich wenige Cent pro Liter. Doch nicht nur die Milchbauern sind betroffen, der gesamte Bauernstand fällt dem Kapitalismus zum Opfer.

 

Der bäuerliche Charakter ist jedoch das, worauf unser Staat erbaut wurde. Die Kornkammer des Volkes, der Ausgangspunkt jeden Lebens, die einzige Möglichkeit zur unabhängigen Selbstversorgung. Bereits die Weimarer Republik wusste den Bauernstand zu entrechten, indem sie in ihm nicht den unentbehrlichen Pfeiler sah, den er darstellt. Immer wieder fielen, so wie heute, die Höfe in die Hände kapitalorientierter Großfirmen, oder wurden zum Nutzen niederer Interessen geopfert. Doch Bauernhöfe fallen unter den Schutz des Erb- bzw. Familiengesetzes. Der Hof hat in direkter familiärer Linie zu bleiben, um konstant seinen Anteil zum volkswirtschaftlichen Leben beizusteuern. Bauer ist kein Beruf, sondern eine Berufung!

 

Der Boden darf keinen Spekulationen ausgesetzt sein, noch darf Zins auf ihn erhoben werden. Unser Boden ist ein untrennbarer Teil der Nation, mit dem kein Handel betrieben werden darf zum Nutzen Anderer. So ist es leider vor allem heute der Fall, dass der Boden mancherorts zum Reichtum wird, indem das Volk sich ausbreitet, der Boden allerdings nicht mehr wird. Vor allem in Großstädten steigt der Preis für Boden, ob zur Bebauung oder Beackerung. So erlangen Menschen in den Besitz von Reichtum, ohne diesen erarbeitet zu haben. Man spekuliert mit Boden, bis der Höchstbietende gewinnt, nicht derjenige der den Boden zweckmäßig nutzen möchte, bspw. durch den Anbau von Nahrung oder die nötige Ansiedlung von Menschen. Nutznießer sind Großkapitalisten.

 

Vielen europäischen Staaten, welche den Niedergang erfuhren in der Geschichte, ging eine verhängnisvolle Bodenreform voraus. So wurde auch hier das Bauerntum durch Bodenspekulationen zerstört, der Eigenbedarf durch Import gedeckt und somit das eigene Todesurteil besiegelt. Die Abhängigkeit von anderen Staaten in der Nahrungsbeschaffung führt zwangsläufig in den eigenen Untergang. Man wird zum Spielball der Mächtigen. So wurde Deutschland nach dem ersten Weltkrieg durch Nahrungsmitteleinschränkungen seelisch und körperlich an den Abgrund geführt. Jeden Tag starben in der Weimarer Republik, der ersten deutschen Demokratie, täglich mehrere Menschen an Hungersnot. Die Siegermächte des Weltkrieges, allen voran Frankreich, stoppten Nahrungslieferungen an den Grenzen und verursachten somit den Kollaps. Begleitet von inneren Unruhen und der unaufhaltsam steigenden Inflation durch Kriegsreparationen zerbrach die Weimarer Republik und räumte den Platz für den Nationalsozialismus. Dieser nahm das Erb- und Bodenrecht in seinen Grundsatz auf und erklärte den bäuerlichen Charakter des deutschen Volkes als unentbehrlich. Das Bodenrecht schließlich entscheide über die lebensgesetzlichen Kräfte eines Volkes, woraus das Innere Gefüge entstehe. Somit ist das Bodenrecht grundlegend für die Zukunft des Volkes verantwortlich. Auch verlangt das Bauerntum eine langzeitige, endlose, Bindung des Bauern an den Boden und somit die Nation. Diese Verankerung soll Grundstock eines jeden Staates sein.

 

Die Milchbäuerinnen allerdings, welche derzeit in Berlin hungernd streiken, dürfen lange auf das Erscheinen der Bundeskanzlerin warten. Selbst wenn diese sich die Mühe macht zu Wahlkampfzeiten imposant als Retterin einzuspringen, so leben wir dennoch weiterhin in einem kapitalistischen Staat, welcher keine Bindung zum Boden, zum Blut und somit zur Nation hat. Er kann somit keine Verantwortung für die Bauernschaft oder andere grundlegende Pfeiler der Nation übernehmen. Seine Interessen sind jene der internationalen Hochfinanz. Diese Hochfinanz kennt keinen Menschen und erst recht kein Mitgefühl, er kennt nur Gewinn.

Zerschlagt den Kapitalismus – Zerschlagt die Hochfinanz! – Für ein selbstversorgendes Deutschland, mit dem Bauerntum als Grundpfeiler jeden Lebens!

Quelle: Freie Nationalisten Gladbeck